Kuhn Bauzentrum

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1926  Sebastian Kuhn gründete das Geschäft in Homburg, Hauptstraße 104 und heiratete ein Jahr später seine Frau Elisabeth, geb. Tritschler. Der Lagerplatz der Firma Kuhn wurde von Bruder Valentin gemietet.

  

 

 

 

 

1938  zog die Familie Kuhn wegen Platzmangel in das Gebäude Hauptstraße 20, heutige Maintalstraße 4-5, ein. Sebastian Kuhn hatte sich inzwischen einen neuen Lastwagen gekauft, aber das war sozusagen fast sein Pech, denn Ende August 1939 wurde er samt seinem neuen Lastwagen zum Militär berufen. Während des Krieges blieb das Geschäft geschlossen.

 

 

1945  nach Kriegsende wurde der Betrieb wieder eröffnet. Damals waren Baustoffe und Baumaterialien rar, denn viele Kriegszerstörungen, besonders auch in Würzburg, waren für die Baustoffindustrie und auch für die Baufirmen wie ein Fass ohne Boden.

 

Zur damaligen Zeit wurden Schiffe noch von Hand entladen, was oft mehrer Tage in Anspruch nahm, bis die Baustoffe am Mainufer lagerten. Durch die Engpässe wurden einmal in der Woche im eigenen Kalkofen Kalk gebrannt.

 

 

 

Schiffsentladung in Homburg am Main um 1945

 

1963  Ab diesen Zeitpunkt übernahm sein Sohn Friedbert Kuhn das elterliche Unternehmen und inzwischen wurde erneut ein neuer, moderner LKW angeschafft. Bereits im Jahr 1957 heiratete Friedbert Kuhn seine Frau Gerda, geb. Dornbusch. Er ist für die Lagerhaltung, Terminüberwachung und Lieferung der Baustoffe zuständig und seine Gattin für die Büroarbeit, wie Rechnungen, Lieferscheine und Organisation.

 

 

Gerda und Friedbert Kuhn

 

Bald war der Lagerplatz der Firma Kuhn zu klein, außerdem hatte die Firma jedes Jahr einen besonderen Gegner, das Hochwasser. Es verursachte immer wieder große Schäden und Probleme.

 

 

 

Hochwasser Lager Homburg

 

Im Laufe der Jahre hatten Friedbert und Gerda Kuhn auch eine Familie gegründet. Die beiden Töchter und der Sohn wurden erwachsen und stiegen sozusagen als nächste Generation in den großväterlichen und väterlichen Betrieb ein.

 

1977  verstarb Sebastian Kuhn

 

1978  fing Tochter Birgit im elterlichen Unternehmen an. Ihr Aufgabenbereich sind die Buchhaltung und der Fliesenverkauf.

 

1979  Schwiegersohn, Albert Schneider stößt zur Firma Kuhn Bauzentrum dazu.

 

1980  Schwiegersohn, Karl Dengel und  Tochter Marliese Schneider traten in die Firma Kuhn ein. Außerdem wurde in diesem Jahr der erste Kranwagen angeschafft. Vier Jahre später noch ein zweiter.

  

1985  nach Beendigung seiner Lehre kam Sohn Hartmut Kuhn ebenfalls ins Unternehmen.

 

Durch das ständig wachsende Geschäft und die Probleme mit der Lagerkapazität entschloss man sich zu expandieren.

 

1989  verstarb Elisabeth Kuhn

 

1991  Aufbau des neuen Standorts in Lengfurt, Siemenstraße 5 (Gewerbegebiet Oberes Eck)

 

1992  Fertigstellung des neuen Betriebsgelände und Eröffnung des Baumarktes mit dem Ergebnis, dass der Name Kuhn heute weit über die Grenzen des Main-Spessart-Raumes bekannt ist.

 

 

 

Standort Triefenstein/Lenfurt um 1992

 

 

2000  Über Nacht löste ein defekter Computer einen Brand im Bürogebäude aus. Die komplette Baumarktware war ruiniert und es dauerte fast 6 Wochen bis Büro und Baumarkt wieder genutzt werden konnten. In diesem Zeitraum half man sich mit Notcontainern, die als Büro oder Baumarkt genutzt wurden.

 

2000  Isabel Rosch (die älteste Tochter von Marliese und Albert Schneider) tritt als 4. Generation der Firma bei.

 

2004   verstarb Friedbert Kuhn

 

2006   Entschlossen wir uns, ein weiteres Standbein zu setzen. Wir eröffneten die Filiale in Zellingen und wurden nun mit über 6.000 qm Verkaufsfläche im Würzburger Raum präsent und auch aktiv.

 

 

 

Standort Zellingen

 

 

2008   Erweiterung der Musterausstellungsfläche in Triefenstein/Lengfurt auf über 18.000 qm durch kauf des ehemaligen Fernmeldebunkers der Bundeswehr, der bald als ein Baustoffmuseum genutzt werden soll. 

 

 

Standort Triefenstein/Lengfurt